Aromawelten: Würzige Schätze ...

... für die Weihnachtsbäckerei

Was wäre die Advents- und Weihnachtszeit ohne den Duft von Zimt oder dem Aroma von Cardamom? Vor allem für leckere Backwaren gehören diese würzenden Zutaten einfach dazu. Das besondere an den Gewürzen sind deren ätherischen Öle.
Diese Substanzen bringen Geschmack an die Speisen und unterstützen die Verdauung, so dass auch üppige Schlemmereien besser vertragen werden. Zudem haben die würzigen Schätze in der dunklen Jahreszeit eine stimmungsaufhellende Funktion, denn deren herrlich duftende ätherische Öle heben den Serotoninspiegel und regen somit die Produktion der körpereigenen Glückshormone an. Damit kommt garantiert gute Laune auf den Plätzchenteller.
Eine kleine Gewürzkunde von A wie Anis wie Z wie Zimt
Anis: Vorrangig in der weihnachtlichen Backstube wird dieses Samenkorn gerne eingesetzt. Das süßliche Aroma und der leicht lakritzartige Geschmack passen jedoch nicht für Gebäck, wie den Anis-Orangen-Ecken, sondern auch für Süßwaren oder eingelegte Früchte. Beim Würzen mit Anis ist generell Fingerspitzengefühl gefragt, meist genügt eine Prise davon.
Cardamom: Ein kostbarer Gewürzschatz, der sonst häufig in der orientalischen Küche verwendet wird, findet seinen Einsatz auch in weihnachtlichen Backwaren, wie im klassischen Weihnachtsstollen oder Schoko-Cardamom-Kipferln. Die duftenden Samen der Cardamom-Fruchtkapsel verleihen gemahlen auch Spekulatius oder Lebkuchen ein süßlich würziges Aroma.
Ingwer: Eines der beliebtesten Gewürze der asiatischen Küche kommt gerne bei der Weihnachtsbäckerei zum Einsatz. Zu Ingwer-Schoko-Makronen oder anderen Backwaren passt wunderbar der leicht scharfe, zitronig süße Geschmack dieses exotischen Rhizomgewürzes. Zum Backen eignen sich besonders Ingwer gemahlen oder auch Ingwer in Sirup eingelegt.
Hirschhornsalz: Kein Gewürz, aber dennoch eine wichtige Zutat in der Backstube ist das Treibmittel Hirschhornsalz (Ammoniumhydrogencarbonat), das sich speziell für die Lockerung von flachem Gebäck, wie Dominosteinen, Honig- oder Lebkuchen eignet. Seine volle Aktivität entfaltet dieses Backmittel bei 60°C. Dosiert wird je nach Rezeptangabe.
Muskatgewürze: Der Samenkern, die Muskatnuss, sowie der Samenmantel, die Muskatblüte/Macis, sind seit dem Mittelalter beliebte Würzzutaten für köstliche Backwaren, doch als aromatische Multitalente eignen sich diese auch für pikante Speisen. Meist genügt schon eine Prise davon. Mit ihrem anregend würzigen Duft und feurig süßen, leicht bitteren Geschmack verfeinert die Muskatblüte auch die Muskat-Haselnuss-Plätzchen.
Nelken: Eine ebenso lange Tradition als kostbare Spezerei besitzt die Gewürznelke, eine getrocknete Blütenknospe. Unter all den anderen Gewürzen hebt sich diese durch den höchsten Anteil an ätherischem Öl hervor und kann somit auch sparsam eingesetzt werden. Plätzchen und andere Backwaren, wie Mandel-Gewürzschnitten, profitieren vom warmen, leicht brennenden Geschmack sowie dem aromatischen Duft.
Vanille: Nicht nur zur Weihnachtszeit zählt Vanille zu den beliebtesten Gewürzen in der süßen Küche wie auch in der Backstube. Die „Königin der Gewürze“ verströmt einen lieblichen Duft und schmeckt süßlich balsamisch. Neben dem Traditionsgebäck wie Vanille-Kipferln aromatisiert die Fruchtschote einer Orchideenpflanze auch wunderbar selbst gemachte Walnusspralinen.
Zimt: Der Klassiker unter den Weihnachtsgewürzen sind die würzigen, getrockneten Rinden des Ceylon – oder Kassiazimtbaumes. Zimt gemahlen darf in fast keinem Weihnachtsgebäck fehlen, so auch nicht im Früchtebrot. Zum Verfeinern von Speisen genügt oftmals eine Messerspitze Zimtpulver, während es bei Desserts oder Backwaren ruhig ein Teelöffel sein darf, damit der unvergleichlich holzige Duft und der warm süße Geschmack zum Tragen kommt.
Viel Spass bei der Weihnachtsbäckerei wünschen Ihnen
Ihre FUCHS Experten


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